Mitgesprochen: Software, Hardware, Everyware
Geschrieben von: FLORIAN KÖPPE in Design Ticker
frog design und das IDZ Berlin laden am 25. September zur Podiumsdiskussion ein:
Software, Hardware, Everyware – vom Gerät zum System und wieder zurück. Wie sieht die Zukunft unserer Produkte aus? Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch „Gegenstände“?
Software bildet zunehmend die Wertessenz von Produkten. Systeme gewinnen die Oberhand über Geräte – läuten damit die Totenglocken für das traditionelle Produktdesign? Mit welchem Design reagieren Sie auf Konsumenten, deren Bedürfnis es ist, allgegenwärtige Informationen und nahtlose Kommunikationsflüsse über unterschiedliche Plattformen, Medien und Technologien hinweg zu meistern? Wie formen Sie den „Behälter“, wenn sein Inhalt sich mehr und mehr verflüchtigt und der Anwender immer unberechenbarer wird? Wie werden die Dinge in Zukunft aussehen? Wird es in Zukunft überhaupt noch „Dinge“ geben? Mit welchem Design versieht man eine Technologie, die nicht länger nach Technologie aussieht?
Produktdesigner, User Interface Designer, Führungskräfte aus den Bereichen Medien, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik sowie Journalisten kommen zusammen, um Aussehen und Gestalt künftiger Dinge zu erörtern.
Diskussionsteilnehmer sind:
JAN-ERIK BAARS, Senior Design Director for Consumer Lifestyle, Philips Design
JÜRGEN BRIESKORN, Vice President Product Strategy, Siemens Enterprise Communications
CURT COLLINSWORTH, Associate Creative Director, frog design
SUSANNE PHILIPPSON, Susanne Philippson Design
MICHAEL VON ROEDER, Head of User Experience, Vodafone
Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt, der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
Ort | IDZ, Internationales Design Zentrum Berlin, Reinhardtstraße 52, 10117 Berlin
Zeit | 25. September 2008, offene Türen ab 18:30 Uhr, Diskussionsbeginn um 19:00 Uhr
Diskutiere mit:
Wem dieser Termin zu spontan ist, oder Berlin nicht gleich um die Ecke, für den möchte ich hier Raum geben seinen Standpunkt zu diesem Thema zu schreiben und eine Diskussion zu eröffnen. Vielleicht können wir das Thema etwas weiter fassen und die Zukunft des Grafikdesigns mit einbziehen:
Hightecdesign oder Back to the Roots?
Wie könnte die nähere oder entferntere Zukunft im Design aussehen?
log.in.12.54 | Die Poesie soll von allen gemacht werden!
Geschrieben von: FLORIAN KÖPPE in Design Ticker
Die Poesie soll von allen gemacht werden!
Von Fundstücken und virtuellen Schreibräumen der Netzwerkkultur.
Ich habe mich mit technischen und sozialen Netzwerken beschäftigt, sowie Fundstücke in einen neuen Kontext gebracht.
Entstanden ist log.in.12.54, ein kollaboratives Mitschreibprojekt.
log.in.12.54 macht sich die Prinzipien des Zufalls, des Lesens und Schreibens und der Vernetzung zu Eigen. Denn hier werden Texte in zufällig ausgewählten Chaträumen um 12:54 Uhr eines beliebigen Tages mitgeschrieben, von ihrem Autor entbunden und zueinander gestellt. Dadurch werden diese Texte zu Fragmenten, bleiben offen, unabgeschlossen und entfalten sich somit in einen neuen Kontext.
Beispieltexte:

Ein Mann, ein Fotoapperat und die Mode der Metropolen dieser Welt.
Yvan Rodic postet auf seinem Blog Facehunter Mode von Männern und Frauen, die er auf seinen Reisen um die Welt auf den Straßen der Metropolen findet. Yvan the Face Hunter zählt neben “The Sartorialist” Scott Shuman zu den weltweit renommiertesten “Street Fashion” Fotografen. Dabei gibt er einen interessanten Einblick in die Modewelt jenseits der Laufstege, ganz nah, ganz persönlich und doch unheimlich schick.
Ein Gespenst geht um, nicht nur in Europa, und natürlich nicht nur, aber doch nach wie vor in Deutschland: Das Gespenst diesmal einer Spaß-Kultur. Sein Name ist „Techno“. Techno meint einen bestimmten kollektiven Lebensstil, der sich, sozusagen kultisch, in einer aus-differenzierten Art von elektronisch erzeugter Musik, in besonderen Tanzformen, speziellen Konsumgewohnheiten, auffälligen Attitüden und signifikanten Arten von Geselligkeiten äußert.
Art Deco – eine Einführung
Art Deco - Kurzbezeichnung für frz. »art décorative« (Dekorative Kunst)
Während der Periode zwischen den zwei Weltkriegen entwickelt sich eine Designart, die später als Art Déco bekannt wird. Die Ära Art Déco war voller Widersprüche. Trotz dem grossen wirtschaftlichen Tiefstand der dreissiger Jahre entwickelt sich ein eleganter, luxuriöser Einrichtungs‑ und Dekorationsstil, der alle Bereiche des Lebens erfaßte: Kunst und Kunsthandwerk, Film und Technik, Werbung und Mode. Es war die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen mit Depression, Börsenkrach, Inflation, wirtschaftlicher Not und herauf-ziehendem Faschismus, aber auch die unruhigste, wildeste und aufregendste Epoche in der Kunstgeschichte dieses Jahrhunderts.

















RSS