log.in.12.54 | Die Poesie soll von allen gemacht werden!
Geschrieben von: FLORIAN KÖPPE in Design Ticker
Die Poesie soll von allen gemacht werden!
Von Fundstücken und virtuellen Schreibräumen der Netzwerkkultur.
Ich habe mich mit technischen und sozialen Netzwerken beschäftigt, sowie Fundstücke in einen neuen Kontext gebracht.
Entstanden ist log.in.12.54, ein kollaboratives Mitschreibprojekt.
log.in.12.54 macht sich die Prinzipien des Zufalls, des Lesens und Schreibens und der Vernetzung zu Eigen. Denn hier werden Texte in zufällig ausgewählten Chaträumen um 12:54 Uhr eines beliebigen Tages mitgeschrieben, von ihrem Autor entbunden und zueinander gestellt. Dadurch werden diese Texte zu Fragmenten, bleiben offen, unabgeschlossen und entfalten sich somit in einen neuen Kontext.
Beispieltexte:
Nicht nur Musiker, Autoren und Künstler müssen sich heute mit dem Thema Urheberrecht beschäftigen, sondern auch Musikliebhaber und Internetnutzer. Fragen, die sich bei der Nutzung digitaler Medien stellen, sind für Laien nicht einfach zu beantworten. Und die Veränderungen im Urheberrecht geben sogar Juristen Rätsel auf.
Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt daher das Buch „iRights.info“ heraus, welches man kostenlos als pdf runterladen kann.
iRights.info erklärt einfach und verständlich, was man beim Kopieren von CDs beachten muss: Welche Regeln gibt es, wenn man eigene Musik macht, Filme dreht oder Bücher schreibt? Wie funktionieren freie Lizenzen? Wie hat sich das Urheberrecht entwickelt? Und was bedeutet das für Autoren und Nutzer? iRights.info wurde 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2008 erhielt es den Klicksafe Preis für Sicherheit im Internet.
Wer sein Wissen zum Thema Logos testen möchte kann dies auf Spiegel Online tun.
Die Schwierigkeit dabei ist, das nur Logos von internationalen Automarken abgefragt werden.
Wer richtig rät, bekommt gleich noch einige Interessante Infos zu der jeweiligen Automarke.
Bist du ein Autoliebhaber? Dann solltest du das wohl schaffen, oder?
Viel Erfolg!
Eine kleine Geschichte der Bildmanipulation.
Geschrieben von: FLORIAN KÖPPE in Netzfundstücke
circa 1860: This nearly iconic portrait of U.S. President Abraham Lincoln is a composite of Lincoln’s head and the Southern politician John Calhoun’s body. Putting the date of this image into context, note that the first permanent photographic image was created in 1826 and the Eastman Dry Plate Company (later to become Eastman Kodak) was created in 1881.
Das in heutigen Magazinen den Models per Photoshop auf die Sprünge geholfen wird weiß inzwischen wohl jeder. Aber auch in Zeiten von nicht so übertriebenen Schönheitsidealen wurde an Fotos manipuliert. Das interessante dabei ist wohl, das die Retusche nicht nur an Pickeln oder einer zu geringen Oberweite halt gemacht hat, sondern das wichtige historische Ereignisse dadurch verändert wurden.
Der Professor Hany Farid am Computer Science Department des Dartmouth College hat auf seiner Seite einige Beispiele für manipulierte Bilder seit 1860 gesammelt und sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Vergleich hat er nicht nur die manipulierten Bilder gesammelt, sondern das jeweilige Original dazu gestellt.

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Made in Germany: 30 Porträts junger deutscher Grafikdesign-Büros. Dies ist eine Liebeserklärung an das deutsche Design: eine bunte, frische, inspirierende Kreativshow der zeitgenössischen Grafikdesign-Szene in Deutschland. 30 junge Ateliers präsentieren nicht nur ihre Arbeiten, sondern auch ihre ganz persönlichen Ansichten zum Thema Design made in Germany. Mit einem Essay zur Geschichte deutscher Gestaltung sowie elf aufschlussreichen Interviews mit gestandenen Profis der Szene. Deutsche Wertarbeit erhält ein neues Gesicht, natürlich ein Designerstück!
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