Kurt Weidemann (geboren 1922 in Eichmedien, Polen, ehemals Ostpreussen) ist einer der bekanntesten Designer Deutschlands und hat ausserdem einen Namen gemacht als Grafikdesigner, Typograph, Autor, Lehrer und Berater in allen Gestaltungsfragen. Nicht zuletzt das Gestalten der Erscheinunsbilder für die namhaftesten und auch größten Unternehmen wie Mercedes-Benz, Porsche, Deutsche Bahn und vieler mehr hat ihn zum Kanon der deutschen Designszene gemacht. Verbunden mit seiner aktiven Rolle als Buchautor und Lehrer hat es ihm sogar einen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland eingebracht.
Das Webradio Pandora war seit einiger Zeit aus Deutschland heraus nicht mehr so einfach zu erreichen. Der Grund sind die üblichen Lizenzschwierigkeiten mit den Urheberrechten. Mit etwas Trickserei konnte man mit Proxys noch auf den praktischen Dienst in den USA zugreifen. Nun gibt es mit globalPandora wieder eine Möglichkeit, sein eigenes und personalisiertes Web-Radio zu hören. Wer Pandora noch nicht kennt: Das Prinzip ist ähnlich wie LastFM und funktioniert über Empfehlungen. Im Gegensatz zu LastFM werden die Empfehlungen aber nicht durch soziale Vergleiche mit anderen Nutzern erstellt, sondern durch Algorithmen und Musikwissenschaft. Das funktioniert oft zufriedenstellender als bei LastFM.
Ist die Dschungelshow nur was für Doofe?
Geschrieben von: FLORIAN KÖPPE in Design TickerDinge, die so sind, wie man sich das immer gedacht hat, sind oft gar nicht so.
Die „Süddeutsche Zeitung” zum Beispiel schrieb am vergangenen Freitag über „Ich bin ein Star, holt mich hier raus”:
Je gebildeter ein Zuschauer, desto weniger interessiert ihn die Dschungelshow, brachte die Zuschauerforschung hinsichtlich der beiden ersten Staffeln heraus. Es wird niemanden überrascht haben. Eigene Misere befördert die Bereitschaft, Gefallen an Programmen wie diesem zu finden, bei denen es am Ende eben um Erniedrigung, Zirkus, Gladiatorenkämpfe und um Sadismus geht.
Reflexion und Rache eigenen Nicht-Genügens und selbst erfahrener Kränkungen: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! ist das Fernsehen der Gekränkten und Beleidigten.
Das ist ein bisschen kurzgeschlossen von „wenig Bildung” auf „eigene Misere”, aber abgesehen davon: Stimmt das überhaupt? Ist die Dschungelshow eine Sendung für Doofe? Für Leute, die es nicht geschafft haben, einen so tollen Job zu haben wie die Autorin der „Süddeutschen Zeitung”?
Viele studiVZ-Nutzer akzeptieren die neuen Geschäftsbedingungen
Geschrieben von: FLORIAN KÖPPE in Design TickerMit der Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und der Einführung neuer Datenschutzregeln sorgte die Studenten-Community studiVZ (www.studivz.net) in den vergangenen Wochen für sehr viel Wirbel. Zahlreiche Mitglieder gingen gegen die Einführung zielgruppenspezifischer Werbung auf die Barrikaden, der Begriff StasiVZ machte die Runde. Nach einem Bericht des “Spiegel” ist studiVZ-Chef Marcus Riecke jedoch – trotz der massiven Proteste – sehr glimpflich aus der Sache herausgekommen. “Rund 90 Prozent der 4,5 Millionen Internet-Nutzer, die sich bei Riecke immatrikuliert haben, akzeptierten per Klick die neuen Geschäftsbedingungen für das Netzwerk”, schreibt das Hamburger Nachrichtenmagazin. Nun sei der Weg frei, und Riecke bekomme damit die womöglich letzte Chance, einen entscheidenden Makel in seiner Erfolgsbilanz auszumerzen: die aufgelaufenen Verluste.
Von der Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung auf ihrem Profil zu verhindern, machen offenbar auch kaum Nutzer Gebrauch. Nicht mal ein Prozent der Mitglieder klickt sich laut “taz” durch die Datenschutz-Erklärung und entfernt unter dem Menüpunkt “Einstellungen zur Verwendung meiner Daten” das Häkchen vor dem Kästchen “Personalisierte Werbung”. Entsprechende Anleitungen und direkte Links zur gewünschten Seite kusieren auf zahlreichen Seiten. Bleibt noch die Frage nach der Zahl der Abmeldungen. Die Zahl der Austritte gibt der der Ableger der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehört (auch an deutsche-startups.de beteiligt) mit einem Prozent an. Tatsächlich habe man an ein paar Tagen mehr Austritte gezählt als sonst, sagt Dirk Hensen der “taz”. Dass sich ein Prozent der Mitglieder abgemeldet habe, fiele kaum ins Gewicht. “Wir wachsen jeden Tag fünfstellig, das gleicht den Verlust um ein Vielfaches aus.”
Günther Jauch präsentiert am 20. Januar um 20:15 Uhr ein Show-Experiement, in dem “ganz Deutschland gegen die größten Spezialisten spielt”. Dabei können Zuschauer per Telefonhotline in die interaktive Sendung eingreifen und bei Abstimmungen ihr Wissen gegen eine Handvoll vermeintlicher Experten testen. Entsprechend heißt die Sendung “Die Weisheit der Vielen”.
RTL hat im Rahmen der Sendung “Wer wird Millionär?” seit mehr als acht Jahren in unzähligen Sendungen Statistik geführt und kam zu dem Ergebnis, dass die vermeintlichen Experten (Telefonjoker) in etwa 65 Prozent der Fälle die richtige Antwort wissen, die “Weisheit der Vielen” (Publikumsjoker) jedoch zu 90 Prozent mehrheitlich das richtige Ergebnis findet.
Davon abgesehen, dass eine kostenpflichtige Hotline und die Aussicht auf Sofortgewinne beim Anrufen die Aussagekraft des Experimentes sicherlich beinträchtigen bin ich gespannt, was dabei rauskommt.
Der Fotograf Chris Jordan hat für Portfolio eine interessante Arbeit abgeliefert. In 7 verschiedenen 5-fach zoombaren Bildern verknüpft Jordan gesellschaftskritische statitsische Kennzahlen mit schlichten – aber durch die Wucht der Masse dennoch aufrüttelnden – Bildern. Quantität sorgt diesmal für die Qualität. Der obere Ausschnitt zeigt zum Beispiel die 200.000 Plastikflaschen, die von den US-amerikanischen Einwohnern innerhalb von 5 Minuten geleert und entsorgt werden. Die Arbeiten wurden per Photoshop getuned.

















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